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  1. Business
  2. Goal Setting

Wie man sich Ziele setzt ohne einen Spielraum für Ausreden

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This post is part of a series called Strategic Planning for Your Microbusiness.
How to Fall (Back) in Love With Your Business
How to Uncover Hidden Goldmines and Lurking Monsters

German (Deutsch) translation by Elisabeth Prott (you can also view the original English article)

Unternehmenspläne sind in der Regel langweilig, uninspirierend und voller Fachjargon. Es gibt keinen wirklichen Grund dafür, außer der Tradition. Bei größeren Unternehmen kann es sein, dass die Bank und der Anwalt diesen Jargon verlangen (diese Rechts- und Finanztypen lieben ihren Jargon). Aber bei Freiberuflern und Kleinstunternehmen wird der Businessplan in erster Linie für sie selbst geschrieben. Es geht darum, Sie zu motivieren und Ihnen die Energie zu geben, morgens aufzustehen und das zu tun, was nötig ist, um Ihr Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Wenn Ihr Businessplan das Papier wert ist, auf dem er geschrieben ist, wird darin festgelegt, was Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen wollen. Mit anderen Worten, Ihr Businessplan muss Ihre Unternehmensziele beinhalten.

Wenn Ihre Geschäftsziele langweilig, uninspirierend oder voller Fachjargon sind, fällt es einem leicht sie zu ignorieren. Wenn sie für den täglichen Betrieb Ihres Unternehmens irrelevant erscheinen, dann werden sie Ihnen nicht auf die Art und Weise helfen, wie sie es sollten.

Wenn Ihre Ziele nicht so formuliert sind, dass sie Sie motivieren, werden Sie sie nicht nur ignorieren. Sie werden alle möglichen Ausreden dafür finden, dass Sie sie nicht erreicht haben. Ausreden wie:

  • Ich habe nicht verstanden, wie das Ziel in der Praxis aussehen sollte oder was ich tun musste, um es zu erreichen.
  • Ich habe meine Ziele aufgeschrieben und sie dann vergessen.
  • Klar habe ich hart gearbeitet, aber das hätte ich nie wirklich geschafft. Ziele sind eher so etwas wie Ambitionen, oder?
  • Ich habe es vielleicht bis jetzt noch nicht geschafft, aber es gibt ja immer noch das nächste Jahr.

Diese Ausreden werfen die Frage auf: Was nützen Ziele, wenn man sich nicht darum bemüht, sie zu erreichen?

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie man Ziele festlegt, die keinen Spielraum für Ausreden zulassen. Ziele sollten der Leitfaden Ihres Unternehmens sein, der Ihre Arbeit jeden Tag inspiriert und mitgestaltet. Wenn sie vage, unrealistisch oder im Keller verstaut sind, werden Sie Ihrem Unternehmen nichts nützen.

1. Bevor Sie beginnen

Wo auch immer Sie mit Ihrem Business stehen, Sie können davon profitieren, Ihre Ziele aufzuschreiben. Ob Sie gerade erst Ihr Unternehmen gründen oder schon seit Jahren dabei sind, die Festlegung Ihrer Ziele kann Ihr Unternehmen effektiver und erfolgreicher machen.

Bevor Sie jedoch beginnen, ist es eine gute Idee, die richtigen Grundlagen zu schaffen.

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Unternehmerleidenschaft

Sie können Ihre geschäftliche Leidenschaft festhalten, indem Sie einen Elevator Pitch für Ihr Unternehmen schreiben. Der Elevator Pitch gibt Ihnen einen Überblick darüber, worum es in Ihrem Unternehmen geht und was Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen wollen. Mit anderen Worten, es werden die groben Ziele festgelegt, die den Rahmen für alle Ihre anderen Ziele darstellen. Das bedeutet auch, dass Ihre Ziele sich darauf konzentrieren Ihrem Business Schwung und Energie zu verleihen.

Schritt 2: Identifizieren Sie Ihre Unternehmenswerte

Zusammen mit Ihrem Elevator Pitch bilden Ihre Unternehmenswerte den Rahmen für die Festlegung Ihrer Unternehmensziele. Indem Sie Ihre Werte identifizieren, bevor Sie Ihre Ziele festlegen, vermeiden Sie die Gefahr sich Ziele entgegen Ihren Wertevorstellungen zu setzen und damit Ihr Unternehmen zu sabotieren.

Schritt 3: Setzen Sie sich ein weit gefasstes Ziel

Bevor Sie sich mit den Feinheiten beim Schreiben ihrer konkreten Ziele befassen, schreiben Sie weit gefasste Unternehmensziele auf. Machen Sie sich vorerst keine Sorgen darüber, ob diese Ziele erreichbar sind, dazu kommen wir später. Es geht darum, sich eine Vorstellung von der allgemeinen Richtung Ihrer Ziele zu machen.

Zum Beispiel:

  • Steigern Sie Ihre Verkaufszahlen.
  • Gewinnen Sie mehr Kunden.
  • Verdienen Sie genug in Ihrem Unternehmen, damit Sie Ihren Job kündigen können.
  • Erweitern Sie Ihre Produktpalette.
  • Konzentrieren Sie Ihre Produktpalette auf Produkte, die Ihnen wirklich wichtig sind.
  • Stellen Sie ein Verkaufsteam ein, um Ihr Geschäft auszubauen.
  • Verbessern Sie Ihr Marketing, um mehr Kunden zu gewinnen.

Im Augenblick versuchen Sie erst mal sich nur ein Gesamtbild davon zu schaffen in welche Richtung es gehen soll.

2. Definieren Sie Ziele mit Hilfe der SMART-Formel

Nachdem Sie Ihren Elevator Pitch erstellt haben, Ihre Unternehmenswerte und allgemeinen Ziele festgelegt haben, sind Sie bereit, Ihre Ziele nach dem SMART Prinzip zu definieren. Die Festlegung Ihrer Ziele nach der SMART-Formel ist ein Instrument zur Formulierung von Zielen, die einen konkreten Einfluss auf den Arbeitsalltag in Ihrem Unternehmens haben und keinen Raum für Ausreden lassen.

SMART-Ziele sind:

  • spezifisch
  • messbar
  • erreichbar
  • realistisch.
  • terminiert.

Schritt 1: Definieren Sie konkrete Ziele.

Sie haben ein Gesamtbild davon, was Sie erreichen wollen. Lassen Sie uns auf diese Ziele eingehen und sie konkretisieren.

Nehmen wir als Beispiel die Steigerung Ihrer Verkaufszahlen. Um ein genaueres Ziel zu definieren, fragen Sie sich warum, was und wie.

Mit der Frage „warum“, werden Sie sich über den Grund für Ihren Wunsch die Verkaufszahlen zu steigern, klar. Sie werden vielleicht feststellen, dass Sie Ihren Gewinn steigern wollen. Mehr Umsatz zu erzielen ist eine gute Möglichkeit, dies zu tun, aber da Sie spezifische Ziele festlegen wollen, ist es eine gute Idee auch nach anderen Wegen zu suchen, Ihren Gewinn zu steigern, wie z.B. die Kosten zu senken.

Als nächstes fragen Sie „was/womit“?  In unserem Beispiel: Womit wollen Sie Ihre Verkaufszahlen erhöhen? Möchten Sie für all Ihre Produkten quer durch alle Bereiche die Zahlen erhöhen? Oder sich auf Ihre profitabelsten Produkte oder Bestseller konzentrieren?

Schließlich fragen Sie „wie“? Die Frage ist hier: „Wie kann ich dieses Ziel erreichen" oder „Was muss ich tun, um dies zu erreichen"? Indem Sie diese Frage stellen, zerlegen Sie ihr Ziel in Teilziele, die spezifischer sind.

Wenn Sie zum Beispiel Ihren Umsatz steigern wollen, könnten Sie folgende Ziele formulieren:

  • Optimierung Ihres Website-Designs.
  • Mehr Traffic auf Ihre Website bringen.
  • Erhöhen Sie die Umsätze in Ihrem Online Shop.
  • Verbesserung der Produktbeschreibung auf Ihrer Website.
  • Lesen von Fachbüchern oder Kontaktaufnahme mit einem Unternehmensberater, der Ihnen Ideen zur Umsatzsteigerung vorschlägt.

Und so weiter. Es geht darum, so konkret wie möglich zu werden. Mit einigen der spezifischen Ziele werden Sie arbeiten, mit den anderen nicht. Schreiben Sie die Ziele erst mal einfach auf.

Schritt 2: Ihre Ziele messbar machen

Wenn Sie nicht nachvollziehen können, wann Sie ein Ziel erreicht haben, macht es keinen Sinn sich dieses Ziel zu setzen. Deshalb sind intelligente Ziele messbar. Bei messbaren Zielen können Sie anhand der Zahlen sofort sehen, wann Sie das Ziel erreicht haben.

Zurück zu dem Beispiel der Umsatzsteigerung: um das Ziel messbar zu machen, müssen Sie festlegen, um wie viel Sie den Umsatz steigern wollen. So könnte das Ziel lauten: "Umsatzsteigerung um 25%".

Teilziele sollten auch messbar sein. Entsprechend den oben genannten Teilzielen: Wie viel mehr Traffic möchten Sie auf Ihrer Webseite? Um wieviel wollen Sie Ihren Umsatz des Online Shops steigern?

Die genauen Zahlen festzulegen kann schwierig sein. Wir alle möchten den Umsatz gerne um das Tausendfache steigern, aber das ist natürlich nicht realistisch! Wir werden uns das im nächsten Schritt ansehen.

Schritt 3: Sind Ihre Ziele erreichbar?

Sich unerreichbare Ziele zu setzen macht keinen Sinn. Das ist gleichbedeutend mit dem Aufschreiben Ihrer Wünsche oder Träume. Um die Einhaltung Ihrer Ziele zu gewährleisten, müssen Sie sicherstellen, dass sie erreichbar sind.

In Bezug auf das Beispiel der Umsatzsteigerung, bedeutet das:

  • Was hat mein Unternehmen in der Vergangenheit in Bezug auf den Gesamtumsatz und das Umsatzwachstum erreicht?
  • Was haben ähnlich große Unternehmen in Bezug auf die Umsatzsteigerung erreicht?
  • Wie groß ist der Gesamtmarkt für Ihr Produkt oder Ihre Nische?
  • Wie viel des Marktes bedient Ihr Unternehmen derzeit?

Der entscheidende Aspekt ist, dass Sie Ihre Ziele auf der Grundlage dessen, was Sie in der Vergangenheit erreicht haben und was andere Unternehmen in einer ähnlichen Position erreicht haben, festlegen. Auf diese Weise wissen Sie, dass Ihre Ziele erreichbar sind.

Einige dieser Fragen können Sie selbst beantworten. Bei anderen Fragen müssen Sie sich an erfahrene Berater wenden, um Hilfe zu erhalten, und genau hier liegt der Nutzen der Mastermind Group.

Schritt 4: Legen Sie realistische Ziele fest

SMART-Ziele sind realistisch. Sie sind realistisch, da sie erreichbar sind, wie Sie im vorherigen Schritt gelernt haben. Aber sie sind auch realistisch, da Sie die Energie, die Ressourcen und die Motivation haben, sie zu erreichen.

Die folgenden Fragen helfen Ihnen realistische Ziele festzulegen:

  • Wie viel zusätzliche Zeit werden Sie investieren müssen, um Ihre Ziele zu erreichen?
  • Wie viel zusätzliche Zeit haben Sie realistischerweise zur Verfügung?
  • Stimmen Ihre Ziele mit Ihren Unternehmenswerten und Ihrem Elevator Pitch überein?
  • Welche Probleme können auftreten, die Sie daran hindern, Ihre Ziele zu erreichen?

Dieser Schritt ist der wichtigste bei dem Erfolgsrezept zur Entwicklung von Unternehmenszielen, die keinen Freiraum für Ausreden lassen. Beschränken Sie Ihre Ambitionen nicht zu sehr, aber seien Sie auch ehrlich zu sich selbst, was Sie erreichen können.

Schritt 5: Einen Zeitrahmen festlegen

Bis jetzt haben Sie sichergestellt, dass Ihre Ziele spezifisch, messbar, erreichbar und realistisch sind.

Aber es gibt ein Problem. Sie haben nicht ewig Zeit um Ihre Ziele zu erreichen.

Nehmen wir an, dass Sie planen Ihre Umsätze um 10 % zu steigern, nachdem Sie überprüft haben, ob das Ziel realistisch ist. In welchem Zeitraum soll das passieren? Innerhalb des nächsten Monats? Innerhalb eines Jahres? In zehn Jahren?

Wenn Ihr Ziel nicht terminiert ist, ist es kein richtiges Ziel. Es ist nur eine Hoffnung, dass Sie das was Sie erreichen wollen, "irgendwann" erreichen.

Berücksichtigen Sie also, dass Sie Ihr Ziel erreichbar und realistisch halten müssen, und legen Sie einen Zeitrahmen für Ihr Ziel fest.

3. Hören Sie nicht bei SMART auf

Sich Ziele nach dem SMART Prinzip zu setzten ist eine gute Möglichkeit, Ziele für Ihr Unternehmen festzulegen. Aber es ist nicht das A und O der Zielsetzung.

Schritt 1: Nutzen Sie das SMART Prinzip individuell

Das SMART Prinzip ist ein Werkzeug, mit dem Sie effektive Ziele festlegen können und sich motivieren können erfolgreich zu sein. Die SMART-Formel ist weder ein Universalwerkzeug noch für jeden geeignet. Der Prozess der Formulierung von SMART-Zielen ist nicht in Stein gemeißelt. Sie können SMART so anpassen, dass es für Ihr Unternehmen geeignet ist.

Eine Möglichkeit besteht darin, die Definitionen wie folgt anzupassen:

  • S steht für: signifikant, simpel, strapazierfähig oder nachhaltig.
  • M steht für: machbar, sinnvoll oder motivierend.
  • A steht für: akzeptabel, erreichbar, aktionssorientiert, anpassungsfähig, abgestimmt, ambitioniert, anspruchsvoll oder zuordenbar.
  • R steht für: realistisch, relevant, resonant, ressourcen- oder ergebnisorientiert.
  • T steht für: greifbar, zeitbasiert, zeitgesteuert, zeitkritisch, fahrplanmäßig oder protokollierbar.

Schritt 2: Werden Sie SMARTER

Ziele die SMARTER sind, sind solche Ziele, die ausgewertet und überprüft werden können. Es macht keinen Sinn sich Ziele zu setzen, wenn man nicht überprüft, ob man sie erreicht hat. Wenn Sie Ihre Ziele bewerten, müssen Sie möglicherweise die Ziele, die Sie sich gesetzt haben, anpassen, damit sie realistischer und erreichbar werden, oder sich neue Ziele setzen, wenn Sie die zuvor festgelegten Ziele bereits erreicht haben.

Ihr Businessplan sollte sich zusammen mit Ihrem Unternehmen entwickeln. Wenn Ihr Unternehmen wächst, werden Ihr Businessplan und Ihre Ziele ebenfalls anspruchsvoller. Sie sind mit Ihnen auf der Reise, als Ihr Leitbild.

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