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Netzwerken für Introvertierte: Wie man selbstbewusst Kontakte aufbaut+

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Difficulty:BeginnerLength:LongLanguages:

German (Deutsch) translation by Elisabeth Prott (you can also view the original English article)

Es ist allgemein bekannt, dass man in seiner Karriere nicht vorankommen kann, ohne zu wissen wie man sich effektiv vernetzt. Sobald Sie das gelernt haben, sind Konsistenz und Pflege der Kontakte die Schlüssel zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Aber wenn Sie introvertiert sind, wie viele technische Kreative, oder einer der Millionen anderer Fachleute, die heimlich mit Gruppeninteraktionen zu kämpfen haben, sind Sie nur allzu vertraut mit den Herausforderungen, die das Networking mit sich bringt.

Hierzu etwas zum schmunzeln von Inc.com:

Frage: Wie viele Introvertierte benötigt man, um ein Meeting abzuhalten?
Antwort: Zwei.... sofern sie beide Notebooks und einen Internetanschluss haben!

Sie müssen Networking Veranstaltungen nicht meiden und Angstgefühle erleiden, weil Sie am liebsten davonlaufen würden oder die Zähne zusammenbeissen und ein Lächeln aufsetzen, nur um durch die Situation hindurchzukommen. Sie können ohne Stress und Anstrengung mit dem Knüpfen und Aufbauen wertvoller Kontakte beginnen. Es ist an der Zeit, Networking so zu gestalten, dass es auch für Sie funktioniert. Lassen Sie uns herausfinden, wie.

Das Problem beim Networking

Wenn Sie, wie ich, Networking mit Stress, Angst und Erschöpfung verbinden, waren Ihre bisherigen Erfahrungen wahrscheinlich genau so unangenehm wie meine.

Immer wenn ich irgendwo in der Ecke stand oder bei der Bowle oder auf mein Handy schaute, habe ich mich gefragt: Was ist der Unterschied zwischen uns - dieser kleinen Gruppe, die auf der Insel der sich deplaziert fühlenden Networker gestrandet sind - und all den Leuten, die sich fröhlich unterhalten und lachen? Warum kann ich nicht mehr wie sie sein?

Es gibt tatsächlich einen sehr guten Grund, warum man nicht oft einen Introvertierten findet, der in einem Raum die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und es liegt nicht daran, dass wir schüchtern sind. So sind wir gestrickt.

Den Introvertierten wird durch viel Interaktion und Aktivität Energie entzogen, wobei die Extrovertierten dadurch Energie tanken. Die Autorin Susan Cain erklärt in ihrer Ted Rede,  wie man bei Introvertiertheit auf soziale Stimulationen reagiert. Während Extrovertierte daraus Energie ziehen, geht es Introvertierten in einer ruhigeren, leiseren Umgebung besser.

Die gute Nachricht ist, dass die Einsamkeit, die wir natürlicherweise suchen, eine Voraussetzung für Kreativität ist. Die schlechte Nachricht ist, dass bahnbrechende Ideen vor allem durch den Austausch und die Interaktion entstehen, die eine Kombination aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen. Offensichtlich können wir nicht ganz alleine zu unserer grössten Brillanz finden. Ausserdem können wir unsere Karriere so nicht schnell vorantreiben.

Was ist Networking - und was ist es nicht?

Was fällt Ihnen bei dem Begriff Networking zuerst ein? Für viele ist es ein Cocktailempfang bei einem Branchenevent. Oder vielleicht ist es doppeltes Pech, bei dem Sie gleichzeitig mit den Führungskräften und Kunden Ihres Unternehmens konfrontiert werden.

Diese Assoziationen sind weit verbreitet, aber sie führen auch zu Missverständnissen. Allein die o.g. Definitionen führen dazu, dass wir unsere negativen Erwartungen beibehalten. Lassen Sie uns das Konzept des Networking jenseits von Gruppenmeetings und gesellschaftlichen Veranstaltungen erkunden.

Networking neu definiert: Kontaktaufnahme mit jemandem, um die Person kennenzulernen und Informationen auszutauschen, und anschließend diese Verbindung durch regelmäßige Kommunikation aktiv aufrecht zu erhalten.

Basierend auf dieser Definition haben Sie schon eine Menge Networking betrieben, ohne es überhaupt zu bemerken. Die Gespräche mit Familienangehörigen, Freunden, Kollegen, Nachbarn und Menschen im Fitnessstudio oder Ihrem Lieblings-Starbucks kann man alle zum Aufbau eines Netzwerks zählen. Jeder Kontakt, der sich zu einer für beide Seiten vorteilhaften Beziehung entwickeln kann, ist Networking. Alle diese Kontakte "zählen", wenn Sie diese Interaktionen durchdacht und bewusst initiieren und fortführen.

Hören Sie also vorerst auf, sich schlecht zu fühlen, wenn Sie sich bei Ihrem letzten Networking Event hinter dem Buffet versteckt haben. Dazu kommen wir noch.

Bewertung des Ist-Zustands Ihres Netzwerks

Es ist keine Überraschung, dass introvertierte Personen eher Einzelgespräche als Interaktionen in großen Gruppen bevorzugen. Für die meisten von uns ergibt sich daraus eine kleine Anzahl von bedeutungsvollen Beziehungen im Gegensatz zu vielen Bekannten. Wir haben Kontakte, die zwar tief sind, aber zu wenige, um für unsere Karriere von großem Nutzen zu sein.

Wo immer Sie im Moment stehen, ist es wichtig, den Ist-Zustand Ihres Netzwerks ehrlich zu bewerten, um zu ermitteln, worauf Sie Ihre Bemühungen konzentrieren sollten.

Zu berücksichtigende Fragestellungen

  • Haben Sie innerhalb Ihrer Branche ein Netzwerk? Können diese Personen Ihnen neue Möglichkeiten und neue Kontakte ermöglichen?
  • Denken Sie über die Entwicklungsmöglichkeiten Ihrer Karriere  nach. Ist Ihr Netzwerk groß genug, um Sie in eine neue Branche einzuführen? Verfügen Sie über strategische Verbindungen oder "Brücken"-Kontakte, die Ihnen helfen könnten, in diese neue Branche zu wechseln? Ein starkes Netzwerk sollte nicht nur widerspiegeln an welchem Punkt Ihrer Karriere Sie sich befinden, sondern auch wohin Sie sich entwickeln wollen.
  • Wie viele Beziehungen gibt es in Ihrem inneren Kreis, Ihre Bezugspersonen, denen Sie am meisten vertrauen? Sie sind diejenigen, auf die Sie sich immer verlassen können, egal ob Sie Informationen, Empfehlungen oder Referenzen benötigen. Wie viele Personen würden von Ihnen dasselbe sagen?
  • Wann haben Sie das letzte Mal mit diesen Personen Kontakt aufgenommen? Seien Sie ehrlich: Bei wie vielen Kontakten davon handelt es sich nur um Bekannte, die sich vielleicht nicht einmal daran erinnern, wer Sie sind oder woher Sie sich kennen?

Zeit für eine Analyse

Treten Sie nun einen Schritt zurück und betrachten Sie Ihre Antworten unter dem Aspekt des Nutzens der Kontakte. Ihre Verbindungen sollten für beide Seiten von Vorteil sein, und das bedeutet, dass für beide Seiten ein Mehrwert geschaffen werden muss.

Identifizieren Sie konkret die Vorteile und Mehrwerte, die Sie mit Ihren Kontakten teilen könnten. Übertragen Sie dies auf Kontakte in Ihrer eigenen Branche, Kontakte in anderen Branchen und Ihren inneren Kreis.

Wo stehen Sie?

Möglicherweise werden Sie feststellen, dass einige Ihrer Kontakte einfach nicht dafür geeignet Ihre Karriere zu fördern. Vielleicht haben Sie noch mit der Hälfte der Mitarbeiter des Unternehmens Kontakt, in dem Sie vor 10 Jahren gearbeitet haben, bevor Sie die Branche gewechselt und ins Ausland gezogen sind. Sie müssen sie nicht entfreunden. Sie müssen anfangen, eine strategischere Sichtweise zu entwickeln, wie und wo Sie Ihre Zeit in die Pflege von Beziehungen investieren.

Manchmal müssen Sie den Fokus auf eine andere Kontaktperson legen, die potentiell nutzbringender für Ihre weitere Karriere ist. Wer sind Ihre Kontakte mit dem grössten Potential und verbringen Sie genügend Zeit damit, diese Verbindungen zu pflegen?

Wenn Sie sich jetzt besser fühlen in Bezug auf Ihr Netzwerk (ohne Ihr Mutter und Cousins mitzuzählen), können Sie sich kurz auf die Schulter klopfen. Aber denken Sie daran: mit Networking ist man nie fertig, egal wie groß und weitgefächert Ihr Netzwerk ist. Betrachten Sie es als einen Gemüsegarten, den Sie kontinuierlich pflegen müssen, wenn Sie den anhaltenden Nutzen ernten wollen.

Wenn Sie noch nicht so begeistert von den Ergebnissen sind, ist das auch in Ordnung. Sie werden bald Ihre Netzwerkmuskeln stärken und mit einigen neuen Networking-Strategien neue Kontakte aufbauen und zwar ganz selbstbewusst und unkompliziert zu Ihren eigenen Bedingungen.

So funktioniert Networking auch für Sie

Wir haben Networking bereits als ein umfassenderes Konzept definiert, das weit über Konferenzen oder große Meetings hinausgeht. Aber eine weitere Anpassung ist notwendig. Wir müssen die Vorstellung davon, wie Networking funktioniert - die Interaktion - neu definieren, damit es für Sie funktioniert. Das Ziel ist es, Sie darauf vorzubereiten, qualitativ hochwertige, karriereorientierte Verbindungen aufzubauen, ohne dabei Ihre Energie oder Ihre Begeisterung zu verlieren.

Es gibt viele Strategien, die Ihnen helfen können, durch diese seltsame neue Welt des Networking zu navigieren, aber sie alle beruhen auf der gleichen Prämisse: die Kontrolle zu übernehmen.

Anstatt zu reagieren, können Sie die Kontrolle über die Situation übernehmen, indem Sie Ihre Interaktionen proaktiv initiieren und organisieren. Glücklicherweise haben einige introvertierte Kollegen eine Reihe von gut funktionierenden Strategien in der Praxis getestet.

Bevor Sie networken: Bereiten Sie sich vor

Die Kontrolle und Neugestaltung Ihrer Networking-Erfahrungen beginnt lange vor der eigentlichen Interaktion oder Veranstaltung. Denken Sie vorher über die Rahmenbedingungen, wie die Umgebung, in der Sie die anderen Leute treffen nach. Sie müssen sich darauf vorbereiten, unbekannte Gesichter zu sehen und Smalltalk zu führen, um sich beim Betreten des Raumes und der Interaktion mit den Menschen wohl zu fühlen.

Wenn Sie z.B. eine Konferenz oder ein großes Meeting vor sich haben:

  1. Finden Sie heraus, wer die Teilnehmer sind und verabreden Sie sich mit jemandem dort. Das alte Grundschul Buddysystem kann noch immer ein Lebensretter sein. Ein freundliches Gesicht und jemand, mit dem Sie zu Mittag essen, können viel dazu beitragen, dass Sie sich wohl fühlen.
  2. Besorgen Sie sich eine Kopie der Teilnehmerliste oder nutzen Sie Social Media, um herauszufinden, welche VIPs zu der Veranstaltung kommen werden. Wen würden Sie gerne treffen? Kontaktieren Sie die Personen über LinkedIn und vereinbaren Sie im voraus einen Termin.
  3. Machen Sie Ihre Hausaufgaben in Bezug auf die Personen, die Sie hoffen dort zu treffen. Überlegen Sie wie Sie ihnen helfen können und umgekehrt, und spielen Sie im Kopf einige unterschiedliche Gesprächsverläufe durch. Sie können auch schon vor der Veranstaltung per E-Mail oder auf Social Media mit der entsprechenden Person kommunizieren. Planen Sie so schon vorher einige persönliche Gespräche, denn das sind Situationen, in denen Sie sich wohl fühlen.
  4. Bereiten Sie im voraus einige Fragen vor, mit denen Sie ein Gespräch beginnen können mit Personen, die Sie dort zufällig treffen. Überlegen Sie was Sie vielleicht von ihnen lernen möchten.
  5. Überlegen Sie was Sie über Ihre eigene Karriere und sich selbst erzählen möchten und üben Sie das ein. Sie werden dann weniger nervös sein, wenn Sie danach gefragt werden. Katharine Hansen sagt, dass das Kennen und Erzählen unserer eigenen Geschichte das Schlüsselelement ist, damit die Leute sich an uns erinnern. Noch besser ist es, humorvolle (aber geschmackvolle) Geschichten zu erzählen, um eine positive Wirkung zu erzielen und gleichzeitig Stress abzubauen.
  6. Setzen Sie sich im voraus ein Ziel, damit Sie sich auf das Vorhaben konzentrieren können. Vielleicht möchten Sie zwei neue Leute oder einen VIP treffen. Wenn Sie sich Ziele setzen und diese erreichen, werden Sie Selbstvertrauen aufbauen.

Während Sie Ihr Netzwerk aufbauen 

Kultivieren Sie Einzelgespräche 

Denken Sie daran, dass Sie sich immer nur mit einer Person nach der anderen vernetzen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um persönliche Gespräche zu führen anstatt in der Gruppe.

Avondale's Stark und Stewart erinnern uns daran, dass unser Ziel darin besteht, eine kleinere Anzahl von tiefen Beziehungen zu knüpfen, da sich introvertierte Personen damit wohler fühlen. Sie benötigen kein virtuelles Adressbuch mit oberflächlichen Kontakten.

Finden Sie einen Verbündeten

Wenn Sie einen Bekannten ausfindig gemacht haben, der auch bei der Veranstaltung anwesend sein wird, verabreden Sie ein Treffen. Wenn Sie alleine auf der Veranstaltung sind, fangen Sie ein Gespräch mit einer anderen Person an, um sich beim Mittagessen und in den Pausen nicht so unwohl zu fühlen. (Suchen Sie einfach nach den Personen, die sich am unwohlsten fühlen!)

Machen Sie Pausen zum Energie auftanken und packen Sie Ihren Terminplan nicht zu voll

Introvertierte Personen fühlen sich schnell erschöpft, wenn sie zu lange in zu vielen sozialen Interaktionen involviert sind. Wenn es möglich ist, planen Sie Pausen zwischen den einzelnen Terminen ein. Selektieren Sie Ihre Termine bewusst, so dass Sie sich egal zu welcher Tageszeit und an welchem Veranstaltungsort Sie sich befinden, gut konzentrieren können. Setzen Sie die Priorität auf Pausen zum Energie aufladen damit Sie in jedem Termin Ihr Bestes geben können.

"Ich bin schneller erschöpft als andere, also liegt es in meiner Verantwortung, dass ich kurze Pausen über den ganzen Tag verteilt einplane... Ich muss mir vehement Zeit nehmen, um mich um mich selbst zu kümmern, damit ich weiter schreiben kann und die Person sein kann, die ich sein möchte....". Sängerin/Songwriterin Alanis Morissette

Selbst die akribischsten Planungen Ihrer Networking Termine, können jedoch gelegentliche Situationen nicht verhindern, die unsere Energie rauben. Nehmen Sie sich die Zeit und den Raum, um sich zu entspannen, wann immer Sie es nötig haben.

Setzen Sie auf Ihre Stärken

Zuhören 

Die Menschen wissen es zu schätzen, wenn ihnen jemand zuhört, und das ist eine Stärke der meisten Introvertierten. Wir fühlen uns viel wohler, wenn wir uns auf die Menschen um uns herum konzentrieren, als über uns selbst zu reden. Schon das Stellen offener Fragen und das aufmerksame Zuhören kann zu einem konstruktiven Einzelgespräch führen. Menschen wollen Lösungen für ihre Probleme, und Sie können die Möglichkeiten erkennen, indem Sie zuhören.

Weil wir großartige Zuhörer sind, sind Introvertierte auch oft hervorragend darin, sich an die kleinen Details zu erinnern, die jemand uns erzählt. Nutzen Sie diese als Grundlage, um später wieder anzuknüpfen (z.B. "Wie macht sich Ihr Sohn beim Baseball?") und Sie werden ein hervorragender Networker.

Das Schöne am Zuhören als Netzwerkstrategie ist, dass introvertierte Personen es gut können und dass es auch sehr gut für einen selber ist. Der Gallup-Forscher Tom Rath fand heraus, dass aufmerksames Zuhören - eine Frage stellen und bei der Antwort mit ungeteilter Aufmerksamkeit zuhören - positive Auswirkungen auf die Arbeitsleistung hat und unser allgemeines Wohlbefinden erheblich beeinflusst.

Geben 

Betrachten Sie Networking eher als eine Möglichkeit zu geben als zu nehmen. Wir halten uns in Gruppendiskussionen eher zurück als Extrovertierte, aber viele von uns sind Experten auf Ihrem Fachgebiet. Wir genießen es, wenn uns andere um Hilfe oder Rat bitten.

Stellen Sie jedem Gesprächspartner Fragen um herauszufinden, welche nützlichen Informationen oder Ratschläge Sie ihm geben können. Vielleicht ist jemand an genau dem Thema interessiert, in dem Sie sich auskennen. Bieten Sie ihm an, dass Sie ihm einen interessanten Artikel mailen, den Sie dazu gerade gelesen haben.

Der Unternehmer John Kobara ist der Ansicht, dass diese "Zuerst Hilfe anbieten" Philosophie zu einem höchst produktiven und gut funktionierenden Netzwerk führt. Welche Informationen sind für den letzten Kontakt, den Sie geknüpft haben, von Nutzen? Nehmen Sie das als Ausgangspunkt, um sich zu melden.

Reflektieren

Selbst wenn Sie ein gutes Erinnerungsvermögrn besitzen, können Sie sich nur eine bestimmte Anzahl neuer Gesichter merken. Nehmen Sie sich die Zeit, um Notizen zu machen wenn Sie neue Leute treffen, denn das kann bei einem Follow up Treffen einen großen Unterschied ausmachen.

Zusätzlich zu den Kontaktinformationen sollten Sie darüber nachdenken, was die Person Ihnen erzählt hat, und alle ihre Interessen und angeschnittenen Themen zur späteren Verwendung festhalten.

Es scheint etwas unpraktisch nach jedem Gespräch Notizen zu machen, aber für mich dient es zwei wertvollen Zwecken: Ich halte zum einen die wichtigen Informationen fest, die ich brauche, um später das Beste aus dem neuen Kontakt zu machen und zum anderen habe ein paar Minuten Zeit für mich.

Anschließend: Nachbereitung

Networking unterscheidet sich nicht von Ihrer regulären Arbeit, da die Nachbereitung entscheidend für den Erfolg ist. Ob es sich nun darum handelt, jemandem nach einer Networking-Veranstaltung eine E-Mail zu schreiben oder ihn auf einen Kaffee zu treffen, die Kontaktaufnahme nach dem Kennenlernen zeigt, dass Sie zuverlässig sind. Ein persönliches Follow up verbessert auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich ihr Gesprächspartner an Sie erinnert. Je zielgerichteter Sie ein Gespräch führen und je mehr Sie auf die Interessen des Gesprächspartners eingehen, desto eher erinnert man sich an Sie.

Die Kontaktaufnahme per E-Mail ist eine hilfreiche Möglichkeit für Introvertierte den Kontakt zu vertiefen, da wir lieber schreiben als ein Gespräch zu führen. Wir denken zuerst nach bevor wir kommunizieren (weshalb wir auch in Meetings machmal übergangen werden). Und weil man dadurch nicht in die Situation kommt, vor Menschen zu agieren, ist Schreiben oft weniger anstrengend als Reden für Introvertierte. Sie können dies zu Ihrem Vorteil nutzen, indem Sie E-Mails oder sogar altmodische Papiernotizen verwenden, um ihre Verbindungen aufzubauen und zu pflegen. Sie werden sich so garantiert von Ihren extrovertierten Kollegen abheben.

Eine erfreuliche Entwicklung der letzten 15 Jahre für Introvertierte ist der Trend zur virtuellen Kommunikation, wie auf LinkedIn und Facebook, ohne die andere Person jemals getroffen oder gesprochen zu haben. Aber das bedeutet nicht, dass wir zu keiner Networking Veranstaltung mehr erscheinen müssten.

Virtuelle Kommunikation gibt den Menschen nicht die Möglichkeit, einen wirklich kennenzulernen. Dazu bedarf es des persönlichen Kontakts. Haben Sie Freunde, die irritiert sind, weil Sie Telefonate mit Textnachrichten und E-Mails beantworten? Ebenso werden die extrovertierten Personen in Ihrem Netzwerk wahrscheinlich sogar davon ausgehen, dass Ihr Interesse an ihnen gering ist. Ein Treffen zum Kaffee, das Gespräch bei einer Veranstaltung oder was auch immer am besten funktioniert, ist gleichermaßen lohnenswert und notwendig.

Fazit

Zu oft fühlen sich introvertierte Menschen unbehaglich beim Networking, weil wir versuchen, uns wie extrovertierte Personen zu verhalten. Oder wir verschwenden unsere Zeit damit, uns dafür zu entschuldigen, dass wir nicht aufgeschlossener und kontaktfreudiger sind. Es ist an der Zeit, authentisch zu sein, Ihre Stärken zu erkennen und zu nutzen. Mit einer modifizierten Definition von Networking können Sie anfangen, wertvolle Kontakte aufzubauen in einer für Sie angemessenen Art und Weise.

Möchten Sie mehr erfahren?

  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie in die Kategorie 'introvertierte Personen' fallen, bietet Daniel Pink eine kurze und unterhaltsame Beurteilung Ihres Charakters.
  • Dieses Tutorial basiert auf der Arbeit von Karl Stark und Bill Stewart, und ihr Inc. Artikel bietet großartige praktische Ratschläge. In einem weiteren hilfreichen Beitrag konzentrieren sie sich auf die Darstellung Ihres Netzwerks.
  • Mehr über die Kraft des Geschichtenerzählens und wie man sie nutzt, um Beziehungen zu vertiefen, erfahren Sie in den Publikationen von Katharine Hansen und Annette Simmons.
  • Keith Ferrazzi's Never Eat Alone ist ein Juwel für jeden, der erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufbauen möchte.

Quellen 

Grafik: Connect Symbol entworfen von Rohith M S aus dem Noun Projekt.

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