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Wie Sie sich persönliche Ziele im Leben und im Beruf setzen (und erreichen)

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German (Deutsch) translation by Elisabeth Prott (you can also view the original English article)

Jeder setzt sich Ziele, sei es ein achtjähriges Mädchen, das gerne Astronautin werden möchte oder jemand in der Midlife Krise, der abnehmen will oder sich ein Tatoo stechen lassen möchte.

Das Problem ist, dass die Menschen zumindest einige der Ziele, die sie sich im Leben gesetzt haben, nicht erreichen. Viele Menschen erreichen die meisten ihrer Ziele nicht. Es ist etwas anderes zu sagen, dass Sie fliegen lernen wollen, als es tatsächlich über Jahre hinweg zu lernen und Tausende von Dollar zu investieren - oder zu versuchen, einen Arzt davon zu überzeugen Flügel auf Ihre Arme zu transplantieren.

how to set goals
Das Setzen von Zielen ist sowohl im privaten wie auch im beruflichen Leben wichtig. (Bildquelle: Envato Elements)

Mit den falschen Zielen bereitet man sich vom ersten Tag an aufs Scheitern vor. Wenn Ihr Ziel zu hochgesteckt ist, nicht messbar ist oder nur so vage ist, dass es keine Aussagekraft hat, werden Sie es nie erreichen. Die einfachste Lösung ist dann, die richtigen Ziele zu setzen. Setzen Sie sich berufliche und persönliche Ziele, die realisierbar sind und die Sie erreichen können. Vielleicht müssen Sie sich viele kleine Ziele setzen, um ein großes zu erreichen, aber Ihnen bleibt zumindest die Hoffnung, das große Ziel zu erreichen. Sehen wir uns an wie das funktioniert.

Warum sind Ziele wichtig?

Das Festlegen von Zielen ist sowohl im Privat- als auch im Berufsleben wichtig. Selbst wenn Sie nicht am Ende eines jeden Jahres einen Jahresrückblick machen, haben Sie bestimmt ein paar Ziele im Hinterkopf, die Sie erreichen möchten. Es ist wesentlich besser eine bewusste und proaktive Herangehensweise beim Setzen von persönlichen und beruflichen Zielen zu wählen. Auf diese Weise profitieren Sie am meisten davon.

Anmerkung: Wenn Ihnen dieses Tutorial gefällt, könnten Ihnen auch einige unserer anderen Envato Tuts+ Tutorials zum Thema Produktivität gefallen.

Hier sind einige der Vorteile der Festlegung von beruflichen und persönlichen Zielen:

  • Sie geben Ihnen eine Richtung vor und helfen Ihnen, Entscheidungen zu treffen. Wenn es Ihr Ziel ist, ein Pilot zu werden und Sie die Wahl zwischen einer Flugschule und einer Clownschule haben, ist es ganz klar, welche Wahl Sie treffen werden. Weniger scherzhaft: Wenn Sie versuchen abzunehmen und die Wahl zwischen McDonalds oder einem Salat bei sich zu Hause haben, erleichtert Ihnen das Bewusstmachen Ihrer Ziele die Entscheidung. Selbst in Lebenssituationen ohne ein bestimmtes Enddatum, hilft Ihnen eine feste Vorstellung davon, was Sie in Ihrem Leben in den nächsten Monaten erreichen wollen, sich zielgerichtet zu verhalten und nicht planlos durchs Leben zu gehen.
  • Sie geben Ihnen eine Möglichkeit Ihre Fortschritte zu verfolgen. Wenn es Ihr Ziel ist abzunehmen, können Sie rückblickend feststellen, dass Sie im Januar vier Pfund abnehmen wollten und es geschafft haben und im Februar ebenfalls und jetzt im März insgesamt bereits mehr als 4 Kilo abgenommen haben. Wenn Sie den Weg zu ihren Zielen festlegen, können Sie sehen, wie weit Sie gekommen sind.
  • Ihr Fortschritt ist eine große Motivationsquelle. Jedes Mal, wenn es Ihnen gelingt, ein Ziel zu erreichen, werden Sie motiviert sein weiterzumachen, sich noch mehr anzustrengen und weitere Ziele zu erreichen. Wenn Sie sich langweilen oder unsicher sind, was Sie als nächstes tun sollen, können Sie sich auch vorstellen, wie Sie im Cockpit der 747 sitzen und landen.

Alles bisher gesagte gilt allerdings nur für die richtigen Ziele. Wenn Sie sich die falschen Ziele im Leben setzen, werden Sie auf eine Reihe von demotivierenden Misserfolgen zurückblicken.

1. Ziele richtig setzen mit der SMART-Methode

Ein gutes Ziel ist SMART. Das heißt, es ist spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert. Die einzelnen Punkte werden nachfolgend näher erläutert. Ein gutes Ziel ist:

  • Spezifisch. Es ist genau und konkret definiert. "Viel Geld verdienen" ist als Zielvorgabe unbrauchbar, aber "ein Tuts+-Autor werden, damit ich viel Geld verdienen kann" ist schon etwas spezifischer. Ihre Ziele sollten so spezifisch wie möglich sein und keinen Spielraum lassen.
  • Messbar. Es ist einfach, Erfolg oder Misserfolg zu quantifizieren. "Abnehmen" ist spezifisch, aber nicht sehr aussagekräftig. Wollen Sie ein Pfund oder zehn Kilo abnehmen? Bei beiden Alternativen verlieren Sie prinzipiell an Gewicht. Je einfacher ein Ziel zu messen ist, desto einfacher ist es für Sie, den Fortschritt zu verfolgen.
  • Erreichbar für Sie. Ich bin ein 1,80 m großer, 28 Jahre alter Ire. Ich spiele in der nächsten Saison nicht in der NFL, egal was ich anstelle. Die Ziele, die Sie sich jetzt gesetzt haben, sollten für Sie jetzt erreichbar sein. Je mehr Sie als Mensch persönlich wachsen, desto eher können Sie sich Ziele setzen, die Sie weiterbringen. Versuchen Sie nicht zehn Pfund in zwei Wochen abzunehmen, sondern entscheiden Sie sich für vier Pfund in einem Monat.
  • Relevant für ihre übergeordneten Ziele. Wenn Sie Pilot werden möchten, müssen Sie mindestens eine 2 in Mathematik haben. Deshalb sollte Ihr Ziel jetzt sein die Note 2 oder besser in Mathematik zu erhalten. Wenn Sie in den nächsten ein oder zwei Jahren eine Beförderung anstreben, ist jetzt nicht die Zeit, alle sieben Gipfel zu besteigen.
  • Terminiert. Es ist kein vager, unbestimmter Zeitpunkt. Wenn es Ihr Ziel ist, Muskeln aufzubauen, können Sie damit morgen beginnen. Auf der anderen Seite, wenn es Ihr Ziel ist es, bis nächsten Donnerstag zwei Pfund zuzunehmen, dann wird Ihr Verhalten heute entscheiden, ob Sie Erfolg haben oder nicht. Wenn Sie heute nicht ins Fitnessstudio gehen, werden Sie ihr Ziel nicht erreichen.

Auch wenn nicht alle ihre Ziele SMART sind, ist es ein guter Ausgangspunkt wenn Sie sich persönliche oder berufliche Ziele setzen.

2. Seien Sie vorsichtig (aber nicht zu vorsichtig) bei der Festlegung der Ergebnisziele

Es gibt noch ein weiteres wichtiges Konzept hinsichtlich der Festlegung von Zielen: der Unterschied zwischen Ergebnis- und Prozesszielen und die Fallstricke beim ersten.

Ein Ergebnisziel ist ein Ziel, bei dem es ein konkretes Resultat gibt. Z.B. "Schreiben Sie dieses Jahr für den New Yorker" oder " bis "Weihnachten habe ich 50.000 Dollar auf meinem Bankkonto". Auch wenn diese persönlichen Ziele auf den ersten Blick wie ziemlich überzeugende SMART-Ziele aussehen, unterliegen sie doch vielen äußeren Faktoren.

Werfen wir einen genaueren Blick auf diese persönlichen Ziele. Ich würde gerne für den New Yorker schreiben, aber ich habe in Wirklichkeit sehr wenig Einfluss darauf. Jeden Monat werden tausende von Artikelentwürfen an den New Yorker geschickt und viele davon sind sehr gut. Wenn Ihr Artikel akzeptiert wird, ist das ebenso eine Frage des Glücks und richtigen Timings wie auch der Tatsache, dass Sie ein außergewöhnlicher Autor sind. Es könnte sein, dass ich der beste Autor in der Gruppe bin und alles richtig gemacht habe, aber wenn sie nicht nach einem interessanten Artikel über kleine afrikanische Baumfrösche suchen, der den Nagetieren in Chicagos Innenstadt gewidmet ist, dann wird jemand anders ausgewählt werden.

Ein Prozessziel konzentriert sich stattdessen darauf, was getan werden muss, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen. Wenn ich für den New Yorker schreiben will, muss ich meine Entwürfe beim New Yorker einreichen. Vielleicht wollen sie meinen Artikel über Baumfrösche nicht, aber Ihnen gefällt mein Artikel über Sandwürmer oder mein Fotoessay über Seeotter. Mein Ziel  sollte nicht sein für den New Yorker zu schreiben, sondern in diesem Jahr zehn Ideen für Artikel einzureichen. Das Ziel ist nicht nur SMART, sondern es liegt auch vollständig in meiner Hand die Entwürfe einzureichen und jeder Entwurf bringt mich meinem Ziel näher für den New Yorker zu schreiben. Ich maximiere damit meine Chancen, dass ich Glück habe oder den Zeitgeist treffe und ich entwickle mich mit jedem Entwurf weiter. Mein zehnter Artikel wird mit ziemlicher Sicherheit besser sein als mein erster.

Ich möchte Sie damit nicht komplett davon abhalten sich Ergebnisziele zu setzen. Ich möchte Ihnen nur klarmachen, welche Gefahren es birgt sich Ziele zu setzen, deren Erreichen vollkommen von anderen Menschen abhängt. Wenn es z.B. vier grossartige Bewerber für eine Geschäftsführerstelle gibt, werden drei von ihnen leer ausgehen. Es kann sein, dass Sie ihr Bestes gegeben haben und den Job trotzdem nicht bekommen. Ergebnisziele sind jedoch oft die motivierendsten Ziele. Man kann am leichtesten von ihnen träumen oder am Abendbrottisch darüber reden. Es ist wichtig sich Ergebnisziele zu setzen, aber man sollte erkennen, dass man auch Prozessziele braucht.

3. Setzen Sie sich kurzfristige und langfristige Ziele

Nicht alle Ziele im Leben haben den gleichen zeitlichen Rahmen. Einige Ziele werden Sie in den nächsten Wochen oder Monaten erreichen wollen, andere werden Dinge sein, die Sie tun wollen bevor Sie sterben. In der Regel werden Ziele aufgeteilt in:

  • Kurzfristig (bis zu einem Jahr)
  • Mittelfristig (ein bis fünf Jahre)
  • Langfristig (mehr als fünf Jahre)

Die zeitlichen Rahmen sind dabei nicht exakt festgelegt.

Die Art und Weise wie Sie sich ihr Ziel setzen, hängt davon ab, in welchem Zeitrahmen Sie es erreichen wollen. Wenn Sie planen, Ihren Umsatz in den nächsten fünf Jahren auf 100.000 $ pro Jahr zu steigern, müssen Sie das anders angehen, als wenn Sie das im kommemden Jahr erreichen wollen.

Im Allgemeinen sind kurzfristige Ziele oft die Grundbausteine für längerfristige Ziele und deshalb müssen Sie bei der Festlegung Ihrer kurzfristigen Ziele wesentlich genauer sein. Es ist in Ordnung langfristige Pläne zu haben, die eher vage sind und nicht zu 100 % dem SMART Prinzip entsprechen. Aber Ihre kurzfristigen Ziele sollten stets messbar sein. Das Getting Things Done Produktivitätssystem verwendet diesen Ansatz, um Ziele im Beruf zu erreichen, aber es ist auch ein guter Ansatz für ihre Liste der langfristigen Ziele, ob es nun berufliche oder persönliche Ziele sind.

7 Tipps zum Festlegen persönlicher und beruflicher Ziele

Nun da Sie eine gutes Basiswissen in den grundlegenen Konzepten für das gute und richtige Festlegen von Zielen haben, lassen Sie uns dieses Wissen in die Praxis umsetzen.

  1. Sie haben den Anspruch, dass Ihre Ziele (soweit es möglich ist) spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert sind. Es ist in Ordnung, bei ein oder zwei Punkten Kompromisse einzugehen, aber nicht bei allen.
  2. Das wichtigste SMART Merkmal ist die Erreichbarkeit. Wenn Ihre Lebensziele weit über Ihre Fähigkeiten hinausgehen, werden Sie sie nie erreichen und Sie werden demotiviert sein. Das heißt nicht, dass Sie sich nur einfache Ziele setzen sollen. Es bedeutet, Dinge zu versuchen, die ein bisschen außerhalb Ihrer Möglichkeiten liegen. Wenn Sie einen Roman schreiben wollen, setzen Sie sich nicht das Ziel 10.000 Wörter pro Woche zu schreiben, sondern 1.000 Wörter. Das werden Sie schaffen und letztendlich haben Sie tatsächlich ein Buch geschrieben!
  3. Es ist in Ordnung, wenn man sich einige Ergebnisziele setzt, aber man muss darauf, dass diese nicht zu sehr von den Entscheidungen anderer abhängig sind. Prozessziele sind sinnvoller, da Sie Ihren Erfolg oder Misserfolg zu 100% in der Hand haben. Es ist ratsam, sich ein großes Ergebnisziel zu setzen und dann kleinere Prozessziele festzulegen, die Sie dorthin bringen. Wenn Sie einen Kraftdreikampf Wettbewerb gewinnen wollen, fangen Sie damit an die richtige Technik beim Bankdrücken zu erlernen.
  4. Berücksichtigen Sie den zeitlichen Rahmen, wenn Sie sich Ihre Ziele setzen. Kurzfristige Ziele müssen genauer und konkreter definiert werden als langfristige Ziele. Überlegen Sie, ob Sie langfristige Ziele in kurzfristige Ziele unterteilen wollen. Wenn Sie zum Beispiel Astronaut werden wollen, brauchen Sie einen Doktortitel. Ihr erstes Ziel sollte es sein gute Noten bei Ihrem Studienabschluss zu erlangen. Nehmen Sie den Getting Thins Done Ansatz und zerlegen Sie alles in kleine Schritte.
  5. Es gibt keine eindeutigen Studien dazu, ob es hilfreich ist anderen von ihren Zielen zu erzählen oder nicht. Sie müssen für sich selbst herausfinden was für Sie am besten ist. Vielleicht ist es für Sie einfacher ihre Ziele zu erreichen ohne das jemand davon weiß oder Sie finden es einfacher wenn jemand Sie kontrolliert. Sie können auch Apps wie stickK nutzen, um sich selbst zu kontrollieren.
  6. Bei beruflichen Ziele sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten und Kollegen. Sie können Ihnen vielleicht helfen, daraufhin zu arbeiten. Wenn Sie eine Weiterbildung machen möchten, kann es gut sein, dass Ihr Unternehmen Ihnen Stunden erlässt um an Seminaren teilzunehmen oder eine Teil Ihrer Weiterbildung bezahlt. Das Setzen und Erreichen Ihrer Ziele lässt Sie als "Macher" erscheinen und könnte sich bei der nächsten Beförderung positiv auswirken.
  7. Vergessen Sie nicht, dass das Setzen von Zielen nicht nur auf bestimmte Bereiche Ihres Lebens beschränkt ist. Wenn Sie neue Freunde finden wollen, setzen Sie sich das Ziel, jede Woche ein bestimmtes Vereinstreffen oder eine gesellschaftliche Veranstaltung zu besuchen. Wenn Sie auf der Suche nach einem Partner sind, verbringen Sie jeden Tag 30 Minuten damit, potenzielle Partner auf einer Dating Website zu finden. Das richtige Festlegen von Zielen kann Ihnen dabei helfen jedes erdenkliche Ziel zu erreichen.

Es ist OK Ihre Ziele aufzugeben

Ich bin kein Astronaut. Ich bin auch kein Tierarzt. Und auch kein Müllmann noch habe ich einen der anderen Berufe ergriffen, die der achtjährige Harry so unbedingt und ernsthaft ergreifen wollte. Ehrlich gesagt, wäre ich ein schlechter Astronaut geworden und mir würde es auch keinen Spaß Tierarzt zu sein. Nur weil das meine Ziele waren, als ich jung war, heißt das nicht, dass sie das sind, was ich jetzt will.

Ihre beruflichen und persönlichen Ziele werden sich im Laufe des Lebens verändern - sei es mit zunehmendem Alter, zunehmender Reife oder mit der Weiterentwicklung Ihrer Persönlichkeit. Wenn ein Ziel, das Sie sich vor einer gewissen Zeit gesetzt haben, immer wieder ausserhalb Ihrer Reichweite liegt, sollten Sie es erneut überprüfen. Vielleicht ist es für Sie im Moment nicht erreichbar oder vielleicht wollen Sie es eigentlich gar nicht mehr erreichen. Ihre Taten sagen mehr als tausend Worte. Verändern Sie demnach bei Bedarf die Liste der langfristigen Ziele.

Sich gute und richtige Ziele zu setzen ist der einfache Teil. Das Schwierige ist, sie zu erreichen. Die Entscheidung, dreimal pro Woche fünf Kilometer zu laufen, ist einfach - es ist schließlich ein sehr SMARTes kurzfristiges Prozessziel. Aber an einem dunklen, regnerischen Dienstag wirklich vor die Tür zu gehen, ist wesentlich schwieriger.

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